Skip to the navigation Skip to the content

Anreise/Anfahrt

Maximilian Friedrich Freiherr von Vittinghoff gen. Schell

Geboren am 21.02.1779 in Münster
Gestorben am 09.11.1835 in Essen
Beruf(/-e):

Gutsbesitzer, Bürgermeister in Steele


Ehrenbürger: Nein

Vita

Fideikommißbesitzer auf dem landtagsfähigen Gut Schellenberg; Preußischer Kammerherr und Major der Landwehr. Als Nachfolger des Munizipalitätsdirektors Albert Bach von 1811 bis 1813 Maire und nach der preußischen Besitznahme noch bis 1822 Bürgermeister in Steele. - Vorsitzender der Waisenhauskommission in Steele. - Deputierter der Ritterschaft im Fürstentum Essen und im Veste Recklinghausen bei der Erbhuldigung vor dem König von Preußen in Aachen (15. Mai 1815)

Familie von Vittinghoff, genannt Schell zu Schellenberg.

Die Ursprünge liegen nach heutigem Stand auf dem Vietinghof in Freisenbruch, einem Gut der Reichsabtei Corvey. Bereits um 1250 auf der Neu-Isenburg bei Rellinghausen sind von Vittinghoffs als Dienstmannen in märkischen, später kurkölnischen Diensten genannt.

Der erste Adelssitz der Familie von Vittinghoff, gen. Schell zu Schellenberg ist die Motte Vittinghoff, Reste dieser Burganlage sind heute noch an der Vittinghoffstraße zu erkennen.

1452 erwirbt Johann von Vittinghoff von seinem Schwager Dietrich von der Leithen das „Haus auf dem Berge“, das heutige Schloss Schellenberg, welches sich bis zum heutigen Tage im Familienbesitz befindet. Bereits im Jahre 1487 errichtet die Familie die „Dorfschenke“ als Hospital, Gasthaus und Herberge, um 1500 eine private Schule für Privilegierte sowie 1678 die „Stiftsschule“ für den allgemeinen Schulbetrieb.

Familie:

Die Familie hält das Erbdrostenamt der Fürstabtei Essen, stellt im Lauf der Jahrhunderte Bischöfe, Domkapitulare, Generäle, Landtags-, Reichstags-, Bundestagsabgeordnete und ist erfolgreich in der Wirtschaft tätig. Die Glasindustrie im Essener Süden ist eine Gründung des Hauses Vittinghoff-Schell.

1909 zieht die Familie nach Kalbeck an den Niederrhein, beerdigt wird aber noch in Rellinghausen. Die letzte Beerdigung auf dem Rellinghauser Friedhof fand 1996 statt, seitdem werden die Familienmitglieder auf dem Privatfriedhof in Kalbeck beerdigt.

Spuren in Essen:

Schloß Schellenberg, Benennung einer Straße im Stadteil Stadtwald

Literatur

Literatur:

Herbert Schmitz: Schloß Schellenberg 2012

Hartmut Benz, Ralf G. Jahn u. Karl Rütten (Hg.): Felix Freiherr von Vittinghoff gen. Schell. 1910–1992

Grab

Ehrengrab: Nein
Friedhof: Friedhof Rellinghausen